15 Licht und Liebe

Licht und Liebe sind die Zutaten, aus denen die ganze Schöpfung besteht. Diese zwei Wörter, Licht und Liebe, kommen in unserer Sprache dem Konzept des ursprünglichen Gedankens des Schöpfers am nächsten. Dennoch besitzen sie nicht die Tiefe, um diese Gedanken vollständig zu erfassen.

Liebe ist die erschaffende Kraft; Licht ist, was sie erschafft. Der Schöpfer ist Liebe. Du bist Liebe. Du bist Teil des Schöpfers. Deshalb bist du Liebe, aber deine Liebe drückt sich durch die Manifestation von Licht aus.

Licht ist die Substanz, aus der die Schöpfung geformt wird. Die Liebe des Schöpfers erzeugt Schwingungen, oder anders ausgedrückt Zustände der Liebe. Diese Schwingungen sind die Bausteine, aus denen die ganze Schöpfung besteht, in ihrem unendlichen und grenzenlosen Sinn.

Diese Schwingungen produzieren eine Manifestation, die wir als die sichtbare Schöpfung kennen, und viele, viele unsichtbare Manifestationen – unsichtbar für uns im Moment, aber nicht unerreichbar.

Diese Schwingungen erzeugen das elementare Teilchen, das wir als Lichtpartikel kennen. Dieses Teilchen ist mit diesen Schwingungen verbunden und manifestiert sich, als Funktion der Frequenz der Schwingung, und erzeugt die Schöpfung, die Schöpfung, in der du und all deine Mitlebewesen das erfahren, was sie sich wünschen.

Da du und der Schöpfer eins seid, bist du und die ganze Schöpfung ein Produkt der Liebe. Liebe ist ein Konzept, das eine reale Kraft erschafft, die als Schwingung interpretiert wird. Diese Schwingung ist messbar und tritt in verschiedenen Intensitäten auf. Die Intensitäten sind eine Funktion der Intensitäten der Liebe, die diese Schwingung erzeugen. Für die Teile des Schöpfers, die durch ihren freien Willen agieren, ist es möglich, diese Schwingungen zu erzeugen, in dem sie ihre Liebe dafür verwenden, und so die Teilchen produzieren, die wir als Licht kennen.

Diese Teilchen werden durch den Ausdruck der Liebe so angeordnet, dass sie das erschaffen, was wir die materielle Welt und ihre Bewohner nennen, und alle andere Welten und ihre Bewohner, seien sie nun physisch oder nicht-physisch, denn dies ist, wie die Schöpfung manifestiert wird.

Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es für ein einzelnes Wesen, das die Prinzipien der Schöpfung versteht, möglich ist, diese Liebe auszudrücken, um das zu erschaffen, was es wünscht. Dies geschieht ständig. Es ist eine normale Aktivität und der Schöpfer betrachtet es ebenfalls als eine normale Aktivität, denn dies ist das ursprüngliche Konzept. Alle von uns, genauso wie alle Kinder des Schöpfers, haben die Fähigkeit, durch Liebe alles zu erschaffen, was wir uns wünschen. Wir müssen dazu nur die Liebe ausdrücken, die wir selbst sind.

Viele Lehrer, die dieses Prinzip erkannt haben, haben es in der Geschichte unseres Planeten demonstriert. Der bekannteste darunter war Lehrmeister Jesus. Er konnte, durch den einfachen Ausdruck der Liebe, die er selbst und die ganze Schöpfung war, diese Schwingung erzeugen. Durch den Wunsch wurde das Licht aus dieser Schwingung geformt, so wie es ursprünglich vom Schöpfer vorgesehen war.

Dieses Licht wurde nach den Wünschen dieses Mannes geformt. Dies ist eine normale Handlung für jedes Kind des Schöpfers, denn dies ist ihr angeborenes Recht und vom Schöpfer so geplant.

Wenn Wünschen auf intelligente Weise eingesetzt werden soll, dann ist es nötig, es durch das Prinzip der Liebe anzuwenden, denn dies ist die erschaffende Kraft, die die Schwingung erzeugt, die das Lichtteilchen aus dem Raum heraus verdichtet. Jegliches Material besteht aus diesem einzigen, elementaren Teilchen. Wenn ein Wunsch erfüllt werden soll, dann sollte man diese kreative Kraft dafür verwenden: Liebe. Durch dieses Prinzip ist es möglich, die Dinge, denen es an Perfektion mangelt, zu ihrer ursprünglichen Vollkommenheit zurückzuführen. So wurden die Heilungen von Jesus vollbracht und so werden alle Heilungen einer spirituellen Natur erreicht. Alle Heilung wird so erreicht, auch wenn die Wissenschaft sich darüber noch nicht bewusst ist.

Ist es nicht logischer, sofort zum gewünschten Resultat zu kommen, anstatt diesen Zustand durch dazwischenliegende Handlungen – Umwege – zu erreichen, so wie es auf unserem Planeten praktiziert wird? Diese Umwege werden nur gegangen, weil es an Verständnis mangelt, die schöpferische Kraft anzuwenden. Diese schöpferische Kraft kann von jedem jederzeit verstanden werden.

Das Verständnis dieser Kraft liegt in allen Wesen durch die ganze Schöpfung hinweg. Es muss nur realisiert werden. Leider haben wir auf unserem Planeten sehr viele Schwierigkeiten damit, dieses Prinzip zu realisieren.

Die Zustände, die sich auf unserem Planeten im Laufe langer Zeiträume entwickelt haben, haben sich auf das Übergewicht anderer Konzepte konzentriert. Das Konzept der Liebe ist kein intellektuelles Konzept. Deswegen kann man sich dessen auch nur auf eine nicht-intellektuelle Art bewusst werden. Meditation ist der beste Weg, um dieses nicht-intellektuelle Verständnis der Verwendung der schöpferischen Kraft zu erlangen.

Jeder kann dies jederzeit erreichen. Man muss sich nur dem Wissen öffnen, das man bereits besitzt. Manchmal ist das eine schwierige Angelegenheit, wenn Schwingungen vorherrschen, die von Wünschen erzeugt werden, die niemals vom Schöpfer intendiert waren. Es ist schwer, diese einfache Wahrheit zu realisieren, wenn die Gedanken jener darauf einprasseln, die etwas anderes wünschen, als diese Wahrheit.

Es ist jedoch sehr wohl möglich, das eigene Bewusstsein vor diesen gedanklichen Übergriffen zu schützen und die Wahrheit seines Ursprungs zu erkennen. Derjenige, der als Jesus bekannt war, war in der Lage, dies zu tun. Glaube nicht, dass dieser Mann einzigartig in seinen Fähigkeiten war. Er hat uns gezeigt, dass es möglich ist. Er hat gezeigt, dass jedes Kind des Vaters das Gleiche tun kann, wie er. Es ist lediglich nötig, dies in Meditation zu erkennen, und dann ist es lediglich nötig, dass du dein Wissen darüber durch deine Gedanken und Taten ausdrückst.

Dann wirst du, so wie er, diese Kraft verwenden können, die deine ist: Liebe.

 

zitiert aus: Lehrmeister Jesus

Autor: Jochen Blumenthal

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