Vom ruhigen Geist zur „Konditionierung“

Aus Don Elkins Einleitung zu Voices of the Confederation (1975), Teil 3

Die Informationen, die uns von der Detroit-Gruppe gegeben wurden, waren einfach. Unsere Anweisungen waren: als eine Gruppe zu sitzen, ruhig, im Dunkeln, in einer aufrechten Haltung, die Wirbelsäule so aufrecht wie möglich, und dann an nichts zu denken. Das waren sehr einfache Anweisungen: sich gerade hinzusetzen und nichts zu denken. Viele fanden sie schwer zu befolgen, zuerst. Es benötigte etwas Übung, um den Dreh herauszubekommen.

In den folgenden zwei Monaten saßen wir ein oder zwei Abende pro Woche zusammen im Dunkeln, mit geschlossenen Augen, und dachten an nichts, oder an nahezu nichts, soweit möglich. Wir warteten auf Ergebnisse, aber noch hatten sich keine Ergebnisse eingestellt. Wir fühlten uns etwas erfolglos hinsichtlich des Experiments, bis ein Mitglied der Detroiter Gruppe für einen Besuch zu uns kam. Er wohnte unserem Treffen bei und sprach zu uns, indem er die angeblichen Gedanken eines Ufonauten telepathisch „channelte“, der uns versicherte, dass falls wir mit unseren Treffen weitermachten, wir erfolgreich darin sein würden, ihre Gedanken zu empfangen.

Diese Ermutigung heiterte uns auf und wir setzten unsere Treffen fort wie zuvor. Innerhalb weniger Wochen fingen Ergebnisse an sich zu manifestieren. Ein ungewöhnliches Phänomen, welches wir im Laufe der Zeit „Konditionierung“ nannten, begann bei fast jedem Gruppenmitglied aufzutreten. Während wir im abgedunkelten Raum saßen, mit geschlossenen Augen, und unseren Geist zur Ruhe kommen ließen, stellten wir, einer nach dem anderen, fest, dass unsere Mund- und Zungenmuskeln trainiert wurden. Dieses Trainieren würde oft abrupt kommen, fast schmerzhaft sein. Der Mund flog vehement auf oder die Zunge flatterte und verbog sich so schnell, dass sie ploppende und schnalzende Geräusche machte. Wenn dies nur mit einer Person geschehen wäre, wäre es einfach nur sehr witzig gewesen, und tatsächlich war es manchmal schwierig nicht zu lachen, als wir allem im Kreis saßen und diese komischen Geräusche machten, aber es passierte bis auf eine Person bei allen der engeren Gruppenmitgliedern.

Es dauerte mehrere Wochen, bevor die „Konditionierungs“-Phase anfing, dem Durchbruch des Sprechens Platz zu machen. Teilnehmende in der Gruppe begannen langsam festzustellen, wie ihre Münder Worte formten anstatt unverständlicher Geräusche und stillen Bewegungen. Sie fingen an, jeweils ein Wort zu sprechen, unfreiwillig. Dieser Fortschritt war anfangs immer recht langsam, aber, mit der Zeit, schien das Üben die Sache perfekt zu machen, und der Kanal wurde immer flüssiger, immer weniger kontrolliert und ruckartig in seiner Ausdrucksweise. In den Botschaften, die hierin abdruckt sind, werden Sie die eigene Erklärung der mutmaßlichen Ufonauten der verschiedenen Arten von Channeling finden.

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