Tipps für ein spirituelles Leben (I)

von Jochen Blumenthal

Auf Der Brücke führen wir ja gern einige Dinge zusammen, wie die Veröffentlichung von Bündnis der Planeten-Informationen in verschiedenen Sprachen. Konzeptuell „Platz“ haben hier aber auch ganz persönliche Kommentare und Berichte über Spiritualität und alles, was damit zusammenhängt.

Mit einigen Beiträgen in einer neuen Rubrik Spirituelles Leben möchte ich einige Tipps und Einsichten aus meinem eigenen spirituellen Weg hier mit euch teilen, die, wie ich finde, im Einklang mit den Botschaften des Bündnisses der Planeten stehen.

Dennoch sei hier vorangestellt, dass es sich um meine eigenen Ansichten und Vorschläge handelt. Es gibt unendliche viele Wege, Spiritualität zu begreifen, und jede(r) hat letztlich seinen eigenen. Wie das Bündnis selbst immer sagt: Nehmt gern an, was zu euch passt, und lasst den Rest beiseite.

Beginnen möchte ich mit ein paar „No-gos“, die etwas drastisch erscheinen mögen, aber lasst sie mal auf euch wirken. Erst wenn ihr selbst „ein paar Schalter umlegt“, wird sich ein Zustand von erhöhtem Bewusstsein bei euch einstellen können:

  • Ernährung: gewaltlos, gesund, natürlich, selbstgemacht
  • Alkohol: hört am besten auf zu trinken
  • Tabak und Cannabis: behandelt sie wie heilige Pflanzen, wenn es euer Weg ist
  • psychedelische Erfahrungen und Substanzen: vielleicht ein Einstieg, aber keinesfalls der Motor eurer spirituellen Reise
  • beschleunigende Substanzen (wie Kokain, Speed, etc.): lasst sie am besten ganz aus eurer Lebenserfahrung raus

Dies ist nur ein kleiner Einstieg in diesen Lebensbereich, der in einem zukünftigen Artikel eventuell aufgegriffen wird. Ein anderer Aspekt ist die tägliche Lebensgestaltung, die tägliche Runde an Aktivitäten, wie es in vielen Bündnis der Planeten-Botschaften heißt.

Wer sich schon näher mit Yoga beschäftigt hat, kennt eventuell den Begriff der Sadhana. „Eine gute Sadhana zu haben“ bedeutet allgemein anerkannte Grundsätze im regelmäßigen Tagesablauf zufriedenstellend zu absolvieren. Dazu gehören beispielsweise folgende Vorschläge:

  • den Tag früh beginnen, wer mag vor oder zum Sonnenaufgang
  • regelmäßige Rituale und Meditationen über den Tag verteilt
  • ein hygienischer Lebensstil
  • die Hingabe der täglichen Aktivitäten und die Darbringung von „Produziertem“ (z. B. Gekochtes) an den Schöpfer
  • die Verwendung von Sprache, Stimme und Klang für, im besten Fall, nur spirituelle Inhalte (Gespräche, Gebete, Mantra-Rezitationen, spiritueller Gesang, Lehr-Vorträge, etc.)
  • die natürlichen täglichen Rhythmen des eigenen Körpers und der natürlichen Umwelt schätzen, (an)erkennen, segnen, nutzen, widmen
  • auf weltlichen Medienkonsum verzichten
  • möglichst harmonische, klare und ehrliche Kommunikation

So, genug „Regeln und Verzichtsübungen“ fürs erste Mal :-). Maya (= die Illusion) ist schwer zu fassen, aber eine ganze Reihe ihrer Aspekte sind recht grob(stofflich) und können, und müssen, denke ich, mindestens ab und zu mal, „draußen bleiben“.

Herzlichst!
Euer Jochen