19 Negativität behindert deinen Dienst

Viele Versuche, etwas umzusetzen, scheitern, weil die Aufmerksamkeit auf Fehler gerichtet wird und Erfolge zu einem großen Grad ignoriert werden. Dies ist nichts weiter als negatives Denken.

Setze aktiv positives Denken ein. Vertreibe das Negative aus deinem Denken, aus deiner spirituellen Suche und aus deinem spirituellen Bewusstsein.

Meditation hilft dir dabei und ist die Antwort auf dieses Problem. Meditation beantwortet dir auf feinstoffliche Weise alle Fragen.

Konzentriere deine Energie auf die positiven Kräfte in deinem Denken, damit du, wenn du versuchst, deinen Dienst an den Schöpfer zu leisten, einen wahren Dienst leisten kannst und den Dienst nicht durch Negativität behinderst.

Erinnere dich daran, dass der Dienst an Anderen Dienst an dir ist. Dienst an Anderen ist nicht ähnlich dem Dienst an dir – sie sind identisch.

Es gibt keine Ähnlichkeit zwischen dir und Anderen. Es gibt nur Identität. Es gibt nur Einheit und Vollkommenheit.

Deshalb wird das, was als Negativität gegenüber einem Schaf der Herde empfunden wird, auch gegenüber sich selbst und gegenüber dem Schöpfer empfunden. Dies trübt den Dienst, den du dem Schöpfer und dir durch Dienst am Anderen geben willst.

Jedes Lebewesen ist ein völlig freies Wesen, dessen Unabhängigkeit in keiner Weise beeinträchtigt werden darf, und dessen Identität dennoch eins mit dir bleibt.

Für den menschlichen Geist ist es fast unmöglich, zu glauben, dass andere Menschen identisch mit ihm sind, während er in der chemischen Illusion gefangen ist. Es ist aber wesentlich einfacher, durch Vertrauen zu verstehen, dass jeder Mensch, dem du dienen möchtest, der Schöpfer ist.

In einer höheren Quelle kannst du mit ihm verschmelzen und diesem Samen in deiner Meditation erlauben, weiter zu wachsen.

aus Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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18 Der Dienst des Grashalms und der Dienst des Baums

Manche Menschen haben bereits das Bedürfnis, ihren Mitmenschen zu dienen. Dieses Bewusstsein ist eine ganz natürliche Sache. Es ist das Resultat eines anhaltenden Kontaktes mit der Realität.

Viele Menschen sind sich über den Bedarf an Dienst nicht bewusst, obwohl die Schöpfung genau dafür geschaffen wurde. Sie ist so geschaffen, dass jeder Dienst leistet, freiwilligen Dienst, um den Rest der Schöpfung zu unterstützen.

Du musst dich umsehen, um dies zu erkennen; zu erkennen, dass alle Teile einen Dienst vollbringen.

Auch wenn dein Dienst extrem gering wirken mag, ist er, das versichere ich dir, so groß wie der größte Dienst, den du dir vorstellen kannst. Denn Dienst ist Dienst, egal wie du ihn interpretierst.

Ein Grashalm leistet einen Dienst. Er leistet seinen Dienst bis zur Grenze seiner Fähigkeiten. Und doch ist sein Dienst so groß wie der Dienst eines Baumes, der um ein Vielfaches größer ist als der winzige Grashalm. Denn der Baum leistet auch bis zur Grenze seiner Fähigkeiten Dienst.

Alles, was nötig ist, ist zu erkennen, dass es genau das ist, was in der Schöpfung um dich herum vorgeht.

Alles, was du dafür brauchst, ist dass du erkennst, wie du den Dienst erbringst, den du geben kannst.

Alles, was nötig ist, um dies zu erkennen, ist dir dessen bewusst zu werden, so einfach wie der Grashalm und wie der Baum sich ihres Dienstes bewusst geworden sind – durch Meditation.

Durch diesen Vorgang wirst du verstehen und dienen, denn dies wolltest du schon immer tun, so wie jeder andere Teil in der Schöpfung des Vaters.

Wenn der Mensch aber den Zweck der wahren Schöpfung vergisst, wird er isoliert, verloren und unfähig, sich der Liebe zu öffnen, die ihm von der Schöpfung gegeben wird.

Werde dir über deinen Dienst bewusst. Werde dir über deinen Zweck bewusst. Gehe den Weg der Meditation und du wirst erwachen.

Du wirst zu der Ekstase erwachen, die jeder Teil dieser unendlichen Schöpfung erfahren soll.

aus Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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17 Same der Meditation

Was suchst du?

Du bist dir bereits jetzt über den Samen dessen bewusst, was du suchst.

Was tust du, um es zu finden?

Betrachte deine Meditation als den Samen, der in der reichen Erde deiner materiellen Existenz wächst. Er wird Früchte tragen in deiner Existenz.

Und der Duft und die Schönheit, mit der Meditation die Illusion durchstrahlt, werden weitaus länger andauern als die illusorische Blüte, weil die Geschenke dieser Frucht für immer währen.

Erlaube dem Samen der Meditation während jeden Tages endlos gefüttert zu werden.

Das, was du tun solltest, um zur Blüte zu kommen, wird zu dir kommen. Du wirst die Frucht produzieren können, die du beisteuern sollst, um Anderen zu dienen. Die Energie, die du zum  Wachsen und Gedeihen benötigst, wird die deine sein. Und wenn du Ruhe brauchst, dann wird es Zeit für Ruhe geben.

Denn wenn du dich erst einmal den sanften Zyklen der Ewigkeit zugewandt hast, dann fällt die materielle Illusion ganz still und leise in sich zusammen.

aus Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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16 Die Tür

Was können die geistigen Welten uns geben?

Vor allem eine Tür. Nur eine Tür. Nur einen Vorschlag: den Vorschlag einer anderen Welt, eine andere vollständige Realität.

Eine Realität, die diese Realität hier transzendiert, die diese Realität hier umfasst, erklärt und vollständig überdauern wird. Eine andere Realität, zu der du, nach dieser kurzen Erfahrung auf dieser irdischen Ebene, wieder zurückkehren wirst.

Es ist der Vorschlag der Ewigkeit. Und ein Vorschlag, wie man sich dieser Tür nähern kann – durch Meditation.

Meditation ist der effektivste Weg, um diese Tür zu erreichen und den Wunsch in dir zu entwickeln, durch diese Türe zu schreiten. Das allein wird dich hindurch führen. Meditation macht es möglich, sich dieser Tür zu nähern.

zitiert aus: Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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15 In der nächsten Dimension

Wenn du in der nächsthöheren Dimension sein könntest, würdest du deine Gedanken sehen. Du würdest deine Gefühle sehen können.

Du würdest für dich selbst feststellen, wie wenig zufriedenstellend es ist, sich mit diesen Dingen zu umgeben, die Angst, Krankheit, Schmerz und Mangel erzeugen.

Du würdest die großen Schritte sehen, die durch die ständige Erzeugung von Gedanken des Schöpfers möglich sind.

Der Intellekt kann diese Themen nicht verstehen und deshalb empfehle ich dir, regelmäßig zu meditieren, damit du dir mehr über die Gedanken des Schöpfers bewusst wirst. Mit Worten kann man nur näherungsweise beschreiben, was dir in Meditation vermittelt wird.

Konzentriere dich auf deine Wünsche, auf dein inneres Verlangen. Habe keine Angst vor jedweder Information – wisse einfach, wer du bist und was du dir wünschst.

Liebe und Licht, großartige Schönheit, das vor Sonnen strotzende Weltall, unendlich viele Gedanken, Träume und große Glückseligkeit – all diese Dinge sind in der Schöpfung des Vaters und sie sind dein.

Erhebe dein Herz, denn es gibt Vieles, dessen Betrachtung große Freude bereitet.

aus Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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14 Die Demonstration des Süßigkeiten–Yogis

Die Reise der Suche führt dich zu jeder Information, die du erhältst. Wenn deine Suche nicht bereit ist, diese Information aufzunehmen, dann wirst du diese Information nicht demonstrieren und deshalb wirst du über diese Information auch nicht verfügen. Es werden dann nicht deine Informationen sein.

Es war einmal ein Yogi. Zu ihm kam eine Mutter mit ihrem Kind. „Sag ihm, dass er aufhören soll, Süßigkeiten zu essen.“ bat sie den Weisen. „Gerne“, sagte er, „aber bitte komm in sieben Tagen wieder.“ Als die Mutter nach sieben Tagen wieder mit dem Kind vorbeikam, sagte der Yogi dem Kind, dass es keine Süßigkeiten mehr essen solle. Die Mutter bedankte sich und wollte gehen. Da wandte sie sich noch einmal um und fragte: „Und wieso konntest du das meinem Kind nicht schon vor einer Woche sagen?“ – „Weil ich erst selbst aufhören musste, Süßigkeiten zu essen.“ antwortete der Yogi.

Das, was nicht durch dich gesehen wird, ist nicht in dir.

Es gibt tatsächlich so etwas wie eine kosmische Verstopfung. Dies ist jedoch nicht der Fehler der Information oder der Fehler des betreffenden Wesens, das noch nicht vollständig bereit ist, diese Information zu demonstrieren. Es ist einfach eine leichte Fehlanpassung von Informationen und macht für die Suche keinen Unterschied.

Die wahre Schwierigkeit kommt von den intellektuellen Anstrengungen, Dinge zu analysieren und vorhersagen zu wollen, die sich jenseits des Intellekts befinden.

Es gibt viele Dinge, die man denken kann und der Mensch ist ein Schöpfer. Der Mensch erschafft viele, viele Gedanken und lebt mit diesen Gedanken. Diese Gedanken sind seine Gedanken. Er erschafft sie nicht, damit sie davonfliegen. Er erschafft sie, damit sie ihn umgeben, und sie umgeben ihn mehr und mehr, je mehr er an dieselben Gedanken denkt.

Wenn du möchtest, dass dich ein bestimmter Gedanke umgibt, dann denke ihn, mein Freund.

Wenn der Gedanke, den du unterhältst, nicht voller Vertrauen, Hoffnung, Wohltätigkeit, Liebe und Sorge für das spirituelle Wohl deiner Mitmenschen ist, dann kannst du diesen Gedanken auf die Seite legen und wirst für seine Erschaffung nicht verantwortlich sein.

aus Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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13 Strickmuster

Du kannst das selbst-bewusste Sein mit einem gestrickten Kleidungsstück vergleichen. Jede Masche ist mit einer anderen Masche verbunden. Wenn sie am Ende der Arbeit von der Nadel kommt, wird sie sicher am Platz gehalten.

Der Versuch, das eigene Leben mit Hilfe äußerer und intellektueller Konzepte zu analysieren, ist ungefähr so, als ob man seine Maschen von den Nadeln nähme. Sie könnten sehr leicht verrutschen oder vorübergehend verloren gehen und es würde einige Zeit dauern, bis diese Maschen wieder entdeckt und zurück ins Muster versetzt wären.

Deswegen kommt man ohne intellektuelles Herauspicken besser zurecht. Es ist wesentlich besser, seine Existenz einfach zu akzeptieren und jederzeit zu erkennen, wer man ist und wonach man sucht.

Wenn man dies tun kann, dann spielt es keine Rolle, ob man krank ist oder gesund, ob reich oder arm, denn diese Dinge sind kleine Details, die mit dem Grund und Zweck, dem dein Leben gewidmet ist, wenig zu tun haben.

zitiert aus: Meditation

Autor: Jochen Blumenthal

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